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Anderung
  28.10.2009
FCI Standard Nr.287
FCI Standard
DANKE
an Eva Holderegger http://cattledog.ch für Ihre Unterstützung 
bezüglich der Ausformulierung zu verschiedenen Textbausteinen
mit den Originalzeichnungen von Margret Davidson
welche in Eva´s erstem Buch zu sehen sind;
so schön; mit original australischem "touch" zu gestalten!


Klassifikation FCI:
Gruppe 1 Hüte- und Treibehunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)
Sektion 2 Treibhunde (ausgen. Schweizer Sennenhunde)
Ohne Arbeitsprüfung
Allgemeines Erscheinungsbild : Das allgem. Erscheinungbild stellt einen kräftigen, kompakten und symmetrisch gebauten Gebrauchshund dar, der die Fähigkeit und den Willen hat, die ihm zugewiesene Aufgabe zu erfüllen, wie beschwerlich sie auch sei. Die Vereinigung von Substanz, Kraft, Ausgewogenheit und leistungsfähiger, starker Muskulatur muss den Eindruck von grosser Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer erwecken. Jedes Anzeichen von Schwerfälligkeit oder Schwächlichkeit ist ein Fehler.
Verhalten/ Charakter (Wesen) : Aufgrund seiner Ergebenheit und seines angeborenen Schutztriebes ist der australische Treibhund der geborene Beschützer für den Viehhirten, für dessen Herde und seinen Besitz. Trotz seines natürlichen Misstrauens gegenüber Fremden muss er, besonders im Ausstellungsring, umgänglich sein. Jegliches Wesens- und Gebäudemerkmal, dass die Arbeitsfähigkeit des Hundes beeinträchtigen könnte, muss als schwerer Fehler angesehen werden.
Kopf: Der Kopf ist kräftig, steht in harmonischer Ausgewogenheit mit den übrigen Proportionen des Hundes und passt zu dessen Gesamterscheinung.
Oberkopf:
Schädel:
Der breite Schädel ist zwischen den Ohren leicht gewölbt.
Stopp: Der Schädel flacht zu einem leichten, aber deutlichen Stopp ab.
Gesichtsschädel:
Nasenschwamm:
Schwarz
Fang: Breit,unter den Augen gut ausgefüllt und zur Nase hin allmählich schmaler werdend; mittellanger, tiefer, kraftvoller Fang, dessen obere Begrenzungsebene zu der des Schädels paralell verläuft.
Lefzen: Straff anliegend, glatt
Kiefer/ Zähne: Der Unterkiefer ist kräftig,tief, gut entwickelt.Die Zähne sind gesund, kräftig, regelmässig eingesetzt, in Form eines Scherengebisses schliessend, d.h. die obere Schneidezahnreihe greift OHNE Zwischenraum über die Untere. Da der Hund dazu bestimmt ist, störrisches Vieh durch Zwicken in die Ferse anzutreiben, sind gesunde und kräftige Zähne sehr wichtig.
Backen: Muskulös, weder grob noch vorstehend
Augen: Von ovaler Form und mittlerer Grösse,  weder vorstehend noch tiefliegend; sie müssen Wachsamkeit und Intelligenz ausdrücken. Bei der annäherung von Fremden ist ein warnendes oder misstrauisches Aufflackern für den Ausdruck charakteristisch. Die Farbe der Augen ist dunkelbraun.
 
Ohren: Von mässiger Grösse, am Ansatz breit, muskulös, aufrecht stehend, mässig zugespitzt, in ihrer Form weder einem Löffel noch dem Ohr einer Fledermaus ähnlich. Sie sind auf dem Schädel weit auseinander angesetzt und nach aussen geneigt, reagieren auf jedes Geräusch und sind hoch aufgerichtet,wenn der Hundaufmerksam ist. Die Ohrmuschel ist dick in ihrer Beschaffenheit, und ihre Innenseite sollte recht gut behaart sein.
 
Danke an Eva Holderegger
welche mir ihre Bilder und Ihr Wissen zur Verfügung stellt.
 
 




Hals: Ausserordentlich kräftig, muskulös, von mittlerer Länge, zum Körper hin breiter werdend, ohne Wamme.
Körper: Die Länge des Körpers in gerader Linie von der Spitze des Brustbeines zum Sitzbeinhöcker gemessen ist grösser als die Widerristhöhe in einem Verhältnis 10 zu 9. Die obere Linie ist horizontal.
Rücken: kräftig
Lende: Breit, stark und muskulös; sie bildet eine starke Verbindung zwischen Brustkorb und Becken.
Kruppe: ziemlich lang und abfallend.
Brust: tief, muskulös und mässig breit.
Rippen: gut gerundet und weit nach hinten reichend, nicht tonnenförmig.
Flanken: tief
Rute: Der Ansatz der Rute ist als fliessende Fortführung der Kruppenneigungslinie mässig tief; in ihrer Länge reicht sie ungefähr bis zum Sprunggelenk. In der Ruhe sollte sie in einem leichten Bogen herabhängen. In der Bewegung oder in der Erregung darf sie höher getragen werden; jedoch unter keinen Umständen so hoch, dass sie sich auch nur teilweise jenseits einer gedachten senkrechten Linie durch ihren Ansatz befindet. Die Rute sollte sehr buschig behaart sein.


GLIEDMASSEN

Vorderhand: Die Vorderläufe haben bis zu den Pfoten starke runde Knochen und sollten, von vorne gesehen, gerade und paralell stehen.
Schultern: Die Schulterblätter sind kräftig. schräg gelagert, gut bemuskelt und bilden mit dem Oberarm einen guten Winkel. Ihre Spitzen sollten am Widerrist nicht zu dicht beieinander liegen. Obwohl die Schulterbn gut bemuskelt und ihre Knochensubstanz kräftig ist, würden überladene Schultern und schwere Fronten eine korrekte Bewegung verhindern und die Arbeitstüchtigkeit einschränken.
Vordermittelfuss: Soltte elastisch sein und bildet, von der seite betrachtet, mit dem Unterarm einen leichten Winkel.
 

Hinterhand: Die Hinterhand ist breit, kräftig und muskulös. Von hinten gesehen sind die Hinterläufe vom Sprunggelenk bis zu den Pfoten gerade und stehen paralell, weder eng noch zu weit auseinander.
Oberschenkel: Lang, breit und gut entwickelt.
Knie: Gut gewinkelt
Sprunggelenk: kräftig und tief stehend
Pfoten: Die Pfoten sollten rund sein, die Zehen kurz, kräftig, gut gewölbt und eng zusammengefügt. Die Ballen sind strapazierfähig und dick, die Krallen müssen kurz und kräftig sein.
 
GANGWERK


Das Gangwerk ist geradlinig, frei, geschmeidig und unermüdlich; die Bewegung der Schultern und der Vorderläufe steht im Einklang mit dem kräftigen Schub der Hinterhand. Die Fähigkeit zu raschen und plötzlichen Bewegungen ist von wesentlicher Bedeutung. Gesundheit und Leistungsfähigkeit sind von überragender Wichtigkeit; Steifheit in der Bewegung, beladenen, lose oder steile Schultern, eine Schwäche in den Ellenbogen, den Fesseln oder den Pfoten, steile Kniegelenke sowei Kuhhessigkeit oder Fassbeinigkeit müssen als schwere Fehler eingestuft werden. Bei zunehmender Geschwindigkeit zeigen die Pfoten im Trab die Tendenz , am Boden näher beieinander aufzutreten, aber in der Ruhe sollten alle vier Läufe des Hundes senkrecht zum Boden stehen.
 
HAARKLEID
Haar: Das Haar ist glatt und bildet ein doppeltes Haarkleid mit kurzer , dichter Unterwolle. Das Deckhaar ist dicht, wobei jedes einzelne Haar gerade hart und flach anliegt; deswegen ist das Haarkleid wasserundurchlässig. Unter dem Körper bis zu den Hinterseiten der Läufe ist das Haar länger und bildet in der Gegend des Oberschenkels eine angedeutete Hose. Auf dem Kopf, einschliesslich der Innenseite der Ohren, bis zu den Vorderseiten der Läufe und der Pfoten ist das Haar kurz. Längs des Halses ist es länger und dicker. Sowohl zu kurzes als auch zu langes Haaar ist ein Fehler. Im Durchschnitt sollte das Haar auf dem Körper 2,5 bis 4 cm lang sein (ungef. 1 bis 1/2 inch)
 


FARBE
Blau: Die Farbe sollte blau, blau getüpfelt oder blau gesprenkelt sein, mit oder ohne andere Abzeichen, vorzugsweise in gleichmässiger Verteilung. Die Vorderläufe sind von den Zehen bis hinauf zur Mitte ganz lohfarben; die Lohfarbe erstreckt sich an der Front über die Brust und die Kehle und findet sich auch an den Kiefern. Die Hinterhand zeigt Lohfarbe an der Innenseite der Läufe und der Innenseite der Oberschenkel; sie verläuft von dort über die Knie und die Vorderseiten der Läufe bis hin zu den Sprunggelenken, von wo aus auch die Aussenseiten  der Läufe bis hinunter zu den Zehen lohfarben sind. Lohfarbene Unterwolle ist am Körper erlaubt, sofern sie nicht durch das blaue Deckhaar durchschimmert. Schwarze Flecken am Körper sind nicht erwünscht. ( aber kein Fehler)
Rot gesprenkelt: Die Farbe besteht aus gleichmässiger und überall gut verteilter roter Tüpfelung, einschliesslich der Unterwolle, (weder weiss noch cremefarben), mit oder ohne rote Abzeichen am Kopf. Gleichmässig verteilte Abzeichen am Kopf sind erwünscht. Rote Flecken am Körper sind zulässig aber nicht erwünscht.
 


GRÖSSE
Widerristhöhe: für Rüden : 46 - 51 cm
                   für Hündinnen : 43 - 48 cm
Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.
Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltenstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.
N.B : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
persönlich Anmerkung von mir: das Wichtigste ist das WESEN


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